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Hochwasserpartnerschaft Westliche Mittelmoselzuflüsse
Die Hochwasserpartnerschaft Westliche Mittelmoselzuflüsse beschäftigte sich bei ihrem letzten Workshop 2024 mit der Hochwasservorsorge am Gewässer. Dieses Thema wurde nun vergangene Woche an einem Beispielgewässer vor Ort fortgeführt. Der Moderator der Hochwasserpartnerschaft, Bürgermeister Joachim Rodenkirch begrüßte die Fachleute der Gewässerunterhaltung aus der Hochwasserpartnerschaft am 12. März am Sterenbach in Wittlich-Lüxem. Mit einer gemeinsamen Begehung wurden Möglichkeiten und Notwendigkeiten am Gewässer für die Hochwasservorsorge diskutiert.
Der Sterenbach weist beispielhaft für viele kleinere Bäche im Mittelgebirgsraum typische Gefahrenbereiche auf. Fließt er, von Flußbach kommend, zunächst in einem unbebauten naturnahen Tal, in dem bei Hochwasser Wasser zurückgehalten und Fließgeschwindigkeiten reduziert werden können, ist in der Ortslage aufgrund der Bebauung ein großes Gefahrenpotenzial vorhanden. Matthias Linden, Ortsvorsteher von Lüxem, berichtete von Hochwasser-Erfahrungen und Gegenmaßnahmen.
Während im Außerortsbereich, oberhalb der Ortslage, die natürliche Entwicklung und der Wasserrückhalt im Vordergrund stehen, muss vor der Ortslage das Aufkommen von Treibgut verhindert und zurückgehalten werden, um Verklausungen an Brücken und Durchlässen vorzubeugen. In der Ortslage muss der maximal mögliche Durchfluss gewährleistet sein. Die Teilnehmer:innen der Veranstaltung diskutierten, was unternommen werden kann, um Gefahren zu vermindern. Das Freihalten des Abflussquerschnitts, sowie der Rückhalt von Treibgut vor der Ortslage sind dabei wichtige Maßnahmen, die die öffentliche Gewässerunterhaltung gewährleisten muss. Aber auch dem sorglosen Umgang von Anliegern, die z.B. nahe am Gewässer Materialien lagern oder den Abflussquerschnitt verringern, muss begegnet werden, da sie damit die Situation im Hochwasserfall verschlimmern. Hochwasservorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der jeder in seinem Zuständigkeitsbereich mitmachen muss. Alle Teilnehmer waren sich bewusst, dass bei außergewöhnlichen Starkregen kein absoluter Schutz gewährleistet werden kann. Es ist notwendig, im Vorfeld Maßnahmen in die Wege zu leiten, um die Freiwillige Feuerwehr und die Bevölkerung frühzeitig zu warnen. Im von der Kreisstadt beauftragten Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für Lüxem sind zahlreiche Maßnahmen aufgelistet, die Hochwasserschäden verringern können.